KICKBOXING MAUREN-SCHELLENBERG

2008

Seminar mit René Gassner

Am Montag, 11.02.2008 fand in der Turnhalle Schellenberg ein Seminar mit René Gassner statt. Der gebürtige Liechtensteiner, welcher in seiner Wahlheimat USA den Beruf eines Chiropraktikers ausübt und nebenbei als Kampfsportausbilder tätig ist, vermittelte Grundtechniken im Bereich der realistischen Selbstverteidigung.

Das Seminar hatte alle Teilnehmer sichtlich beeindruckt und der Kickboxing Mauren-Schellenberg bedankte sich bei diesem spontan organisierten Seminarabend bei René Gassner.

Int. Irish Open

Vom 1. bis 3. März 2008 fanden in Dublin (Irland) die diesjährigen «Irish Open 2008» statt. Insgesamt waren rund 1900 Kämpfer aus über 40 Ländern am Start.

Die derzeit grösste «World Cup» Veranstaltung in der Kickbox-Sportkarateszene war offen für alle Verbände, was zur Folge hatte, dass die besten Kämpfer aus Europa und Übersee am Start waren. Für das Kickboxteam Liechtenstein waren die A-Kader-Kämpfer Metin Kayar und Wohlwend Günther am Start. Zum ersten Mal aus dem B-Kader war Marco Strub (2. Runde in der Klasse über 80 Kilo) mit von der Partie. Betreut wurde das Team von Manager Mario Thöny und Trainer Christian Bazdaric. Einen klasse Wettkampf lieferte Günther Wohlwend (Fels), der im Openbewerb (Grandchampion) nach drei Siegen das Achtelfinale erreichte.

Int. Austrian Classics

Vom 14 bis zum 15.03.08 war Kufstein Austragungsort der diesjährigen Austrian Classics (World Cup). Die Veranstaltung, welche in den letzten 10 Jahren zu einer fixen Station in der europäischen Kickbox- und Sportkarateszene gehört, ist mittlerweile eines der 'Top 3' Turniere in Europa und demzufolge auf Grund der Kämpfer- und Nationenanzahl sowie der Qualität der Starter in den letzten zwei Jahren zu einem 'World Cup' Turnier herangewachsen. Insgesamt waren 1120 Kämpfer aus zwanzig Ländern Europas am Start. Ebenso war das bekannte Karateteam aus den Vereinigten Staaten 'Team Paul Mitchell' anwesend. Gekämpft wurde in den Kickboxdisziplinen Sportkarate, Leichkontaktkickboxen sowie im Katabereich. Gekämpft wurde nach dem Regelwerk der WAKO (World Association and Kickboxing Organisation) und die Kampfzeit betrug zwei Mal 1.30 Minuten. Das FL- Team war mit insgesamt drei A- Kader und sieben B- Kaderkämpfern am Start. Nicht dabei waren aus gesundheitlichen und teils beruflichen Gründen Christian Beck, Pruvli Ivana und Marco Strub. Betreut wurden die Kaderkämpfer tatkräftig von den Trainern Christian Bazdaric und Besim Music sowie von zwei mitgereisten Fans. Trainer Martin Kaiser konnte aufgrund beruflichen Gründen nicht mitreisen.

Nachwuchsathleten Music’s zeigen ihr Können

Die jüngsten Nachwuchsathleten des Kickboxteams Music Omer, Music Haris, Music Mirela und Music Meliha starteten alle bei den Junioren in der Gewichtsklasse Pointfighting + 30 kg und zeigten eine sehr gute Leistung. Leider schieden sie in den ersten Runden trotz soliden Leistungen aus. Für die achtjährigen Kickboxer war dies sicherlich eine Herausforderung gegen die besten Fighter aus ganz Europa anzutreten sowie eine tolle Erfahrung.

Cekaj Labinot holt Bronze und den sechsten Platz.

Cekaj Labinot startete in den Kategorien Pontfighting - 89 kg und - 84 kg. In der Klasse -89 kg waren 23 Kämpfer am Start. Der ehrgeizige Kämpfer Labinot konnte die ersten drei Runden klar für sich entscheiden und zeigte seinen Gegner aus welchem Holz er geschnitzt ist. Im Halbfinale traf er auf den schnell agierenden Kämpfer Harald aus Deutschland. Labinot hielt gegen den Deutschen sehr gut mit und musste sich jedoch zum Schluss 8:6 geschlagen geben. Cekaj Labinot kam mit seiner Bronzemedaille unter die besten drei Europa’s und konnte somit einen riesigen Erfolg feiern. In der Klasse - 84 kg (40 Kämpfer) stiess mit seinem effektiven Kampfstil bis in die vierte Runde vor. Im Viertelfinale musste er sich jedoch etwas unglücklich gegen einen Kämpfer aus Ungarn knapp geschlagen geben.

Günther Wohlwend (Fels) bei den Schwergewichtlern im Finale

Günther Wohlwend trat in die Fussstapfen seines Trainers, Martin Kaiser, und startete in der Kategorie Pointfighting + 94 kg (18 Starter). In den Vorrunden konnte drei Siege auf seinen Konto verbuchen und stand nach Siegen über einen Kämpfer aus Deutschland, Italien und England im Finale. Herauszuheben ist sicherlich der Viertelfinalkampf gegen Lee Mathew (GBR)(amtierender WAKO Vize Weltmeister -94 kg). Somit standen sich zwei amtierende Vizeweltmeister gegenüber, die in den letzten Jahren schon mehrmals aufeinander trafen. Beide schenkten sich keine Punkte und der Kampf war bestückt mit sehr vielen Emotionen. Nach zwei Mal zwei Minuten Kampfzeit stand es 12 zu 12 unentschieden. In der Verlängerung konnte jedoch Wohlwend die klareren Akzente setzten und gewann mit 18 zu 17 Punkten. Im Finale traf er auf den Kroaten Goran. Wohlwend hatte gegen den Kroaten auf Grund dessen Fusstechniken etwas Mühe die richtigen Akzente zu setzen und musste sich im Finish mit 6 zu 7 Punkten geschlagen geben.

Gute Leistung gezeigt

Ebenso eine starke Leistung zeigten die B- Kaderkämpfer trotz out in der Vorrunde Dominik Huber (-84 kg SK / - 84 kg LK), Ergün Sönmez (- 79 kg SK / - 79 LK), Mehmet Gündogdu (- 74 kg SK) und Ramazan Sönmez (-69 kg und - 74 Kg SK), welcher sich zwei Mal bis in die zweite Runde vorkämpfen konnte. Sein Sieg als Underdog über einen absoluten Topkämpfer aus Italien sorgte unter den Zuschauern für viel Furore.

Fazit:

Das FL- Team konnte mit den Leistungen sehr zufrieden sein, wobei jedoch noch viel an den kleineren Fehlern der Kämpfer gefeilt werden muss, so Bazdaric und Music.

Im April werden Kämpfer des Teams in Deutschland (German Open) sowie in Österreich (Alpenpokal) an den Start gehen, um ihre Landesfarben zu vertreten.

Int. German Open

Am 19. April 2008 fand in Ebern die German Open statt. Es waren rund 600 Kämpfer aus 13 Nationen Europas am Start. Gekämpft wurden nach den Regeln der WAKO (World Associaton and Kickboxing Organisation) und in den Kickboxdisziplinen Full-Light- und Punktekampf sowie im Karate-Formenbereich. Das Liechtensteiner Nationalteam war mit drei A-Kaderkämpfern im Einsatz. Eine optimale Betreuung erhielten die Kämpfer durch Teamcoach Christian Bazdaric, der am Ende des langen Wettkampftages aber nicht ganz zufrieden war, da seine Schützlinge nicht ihr ganzes Potenzial ausgeschöpft hatten.

Cekaj Labinot in toller Form

Cekaj Labinot war in der Disziplin Pointfighting -89 kg am Start. Im Achtelfinale bezwang der hoch motivierte und mit gezielten Treffern agierende Liechtensteiner den Engländer Christopher Rapold. Im Viertelfinale traf Labinot auf den starken deutschen Kämpfer und späteren Sieger Michael Stein. In einem hart geführten Kampf zeigte Labinot seinen starken Siegeswillen und konnte gut mithalten, am Ende hatte Stein aber mit 19:18-Punkten die Nase knapp vorne. Trotz der Niederlage reichte es Labinot zum dritten Platz in seiner Kategorie.

Wohlwend stark und explosiv

Günther Wohlwend startete in der Disziplin Pointfighting -94 kg. Die Vorrunde überstand er problemlos und traf im Halbfinale auf Michael Steyr, welcher in Deutschland derzeit die Nummer eins ist. In der ersten Runde des Kampfes setzte Wohlwend seine langen Füsse ein, womit er seinen Gegner ausser Atem brachte und durch die Kampffläche jagte. In der zweiten Runde wurde Wohlwend vom Teamcoach Christian Bazdaric offensiver eingestellt. Dies erwies sich als richtiger Weg, um in Führung zu gehen. Auf Grund kleinerer Fehler des Unterländers konnte sein Gegner zum Schluss des Kampfes jedoch den Punktestand nochmals ausgleichen. Der Deutsche machte zum Schluss den entscheidenden Punkt und konnte mit 23:22 den Kampf gewinnen. Wohlwend war somit Dritter.

Int. Alpenpokal

Am 3. Mai 2008 fand der 3. Alpenpokal in Bad Reichenhall (De) statt. Die Veranstaltung gehört zu den Turnieren in Europa, in denen Kickboxen und Formen ausgetragen werden, und gilt zugleich als Qualifikationsturnier für die World Martial Arts Games, welche 2008 in Pusan/Südkorea stattfinden werden. Insgesamt waren 400 Kömpfer aus fünf Ländern Europas am Start. Gekämpft wurde nach dem Regelwerk der WKA (World Karate and Kickboxing Association). Das FL-Team war mit insgesamt drei A-Kader- und vier B-Kaderkämpfern am Start.

Zwei Siege für Cekaj Labinot

Cekaj Labinot startete in den Kategorien Pointfighting bis 85 kg und bis 90 kg. Der ehrgeizige Labinot konnte sich in beiden Klassen den Sieg holen.

Gold und Bronze für Günther Wohlwend

Günther startete in der Kategorien Pointfighting über 90 kg sowie Leichtkontakt über 90 kg. Im Pointfighting erreichte Wohlwend das Finale gegen den amtierenden Vizeweltmeister Oliver Hofer aus Deutschland. Im Leichtkontakt schaffte Wohlwend den 3. Platz.

Gute Leistungen von Ergün und Ramazan Sönmez

Ebenso eine starke Leistung zeigte der B-Kaderkämpfer Ergün. Im Pointfighting bis 80 kg konnte er einen tollen dritten Platz holen. Im Leichtkontakt startete er ebenfalls in der Klasse bis 80 kg. Leider musste er sich schon in der ersten Runde geschlagen geben. Auch sein jüngerer Bruder Ramazan zeigte eine solide sowie kompakte Leistung und kämpfte sich in der Kategorie bis 65 kg im Pointfighting bis ins Finale vor. Dort musste er sich knapp mit einem Punkt geschlagen geben und nahm die Silbermedaille in Empfang.

Marco Strub und Dominik Huber zeigen Stärke

Der B-Kaderkämpfer Marco Strub startete im Gegensatz zu seinen Teamkollegen nur im Leichtkontakt bis 85 kg und bis 90 kg. Ebenfalls erfolgreich war auch Marco Strub, er konnte jeweils sein Können unter Beweis stellen und erzielte einen sehr guten zweiten sowie einen dritten Platz.

Auch der sehr talentierte B-Kaderathlet Dominik Huber zeigte eine klasse Leistung und konnte aufgrund seiner technischen Fähigkeiten in der Kategorie Leichtkontakt bis 80 kg nach drei harten Kämpfen den ausgezeichneten dritten Rang erzielen.

Günther Wohlwend, welcher anstelle von Christian Bazdaric und Martin Kaiser diesmal das Team betreute, war mit den Leistungen des neu formierten FL-Teams mehr als zufrieden.

Seminar mit Thaiboxer aus dem Wing-Tai-Gym

Am 5. Mai 2008 war Mike Kieber mit einem Profi Thaiboxer aus Thailand bei uns zu Gast. Alle konnten einiges mitnehmen und hatten riesen Spass. Herzlichen Dank an Mike Kieber, der das alles organisiert hatte.

Selbstverteidigungslehrgang mit Francesco Proirett

Am 17. Mai 2008 fand in Vaduz ein WOSD Seminar Krav Maga Kapap statt. Es ist die wohl effektivste Art sich zu verteidigen. Aus diesem Grund wird dieses System nicht zu letzt von ettlichen Polizeispezialeinheiten angewendet.

Aerokickboxing-Day in Eschen

ESCHEN - Kickboxing Mauren-Schellenberg organisierte am 18. Mai 2008 in der Turnhalle des Schulzentrums Unterland den ersten Aerokickboxing-Day Liechtenstein. Während vier Stunden wurde Kickboxaerobic, Aerofight, Kick-Power und Kickboxtechnik trainiert. Die Instruktoren und Instruktorinnen Sabrina Fuchs, Oliver Waser, Musa Hanli und Martin Kaiser heizten den rund 60 Teilnehmern kräftig ein, so dass kein einziges T-Shirt trocken blieb.

Battle of Munich

Neufahrn bei München war am 24. Mai 2008 Austragungsort des diesjährigen «International Battle of Munich». Auf diesem Europacupturnier waren rund 800 Kämpfer aus 10 Nationen am Start. Gekämpft wurden in den Disziplinen Pointfighting (Sportkarate) und Leichtkontakt-Kickboxen. Zugleich zählte diese Veranstaltung als Qualifikationsturnier für die WKA-WM 2008 in Amerika. Das FL-Nationalteam war mit A- sowie B-Kaderkämpfern am Start. Ferienhalber war der starke A-Kader-Fighter Günther Wohlwend nicht mit dabei.

Resultate:

1. Platz

Ivana Prvulj, Damen Schwarzgurt, Lightcontact – 60 kg

Martin Kaiser, Herren Schwarzgurt, Lightcontact +90 kg

2. Platz

Jessica Biedermann, Girls bis 17 Jahre, Pointfighting -50 kg

Ergün Sönmez, Herren Schwarzgurt, Lightcontact -80 kg

Martin Kaiser, Herren Schwarzgurt, Pointfighting +90 kg

3. Platz

Jessica Biedermann, Girls bis 17 Jahren, Pointfighting -55 kg

Jessica Biedermann, Girls bis 17 Jahren, Lightcontact -50 kg

Cekaj Labinot, Herren Schwarzgurt, Pointfighting -90 kg

4. Platz

Ramazan Sönmez, Herren Schwarzgurt, Pointfighting -65 kg

Gökan Bolat, Dominik Huber und Marco Strub mussten sich in den Vorrunden jeweils knapp geschlagen geben.

Int. Tschechien Open

Vom 27.06-28.06.08 war Prag (TSCH) Austragungsort des diesjährigen Tschechien Open (Europacup). Insgesamt waren ca. 400 Kämpfer aus neun Nationen, hauptsächlich aus Osteuropa am Start. Gekämpft wurde nach dem Regelwerk der ISKA (International Sportkickboxing Assoziation), welcher neben den zwei grossen Weltverbänden (WKA und WAKO) der Dritte im Bunde ist. Ausgetragen wurden die Kickboxdisziplinen, Semi- Light und VollKontaktkickboxen. Juniorenkategorien wurden nicht ausgetragen. Die Kampfzeit betrug in der Vorrunde 2-mal 2 Minuten und in den Finals jeweils 3-mal 2 Minuten.

Das Kickboxteam Liechtenstein wurde vertreten durch Daniel Brendle (B-Kader) und Günther Wohlwend (A-Kader). Die restlichen Kaderkämpfer wie Christian Beck (verletzt), Cekaj Labinot, Metin Kayar (beide Ausland) sowie Ivana Prvulij konnten nicht an den Start gehen.

Silber und Bronze für Brendle

Daniel Brendle, welcher in den letzten zwei Jahren aus beruflichen Gründen eine längere Wettkampfpause im FL- Team einlegte, nutzte die kurze einmonatige Vorbereitung und konnte seine alte Klasse aus den vergangenen Jahren wieder etwas zum Vorscheinbringen. Er startete im Semikontakt -60 kg und – 67kg. In beiden Gewichtsklassen konnte er die Vorrunde jeweils gut überstehen. In der Klasse -67 kg traf er jedoch auf einen starken Tschechen, welcher Brendle kein Durchkommen ermöglichte. Das Resümee für Daniel war der gute dritte Rang. In der Klasse – 60 kg kämpfte er sich jedoch bis ins Finale vor. Die ersten zwei Runden konnte er gegen Suijev (RUS) noch dominieren. In der dritten Runde konnte der Russe ausgleichen und der Kampf ging in die Verlängerung. Nach der Verlängerung hatte jedoch Sujev die Nase vorn und konnte mit 11 zu 10 Punkten den Unterländer bezwingen. Somit war Brendle ausgezeichneter Zweiter.

Silber und Bronze für Wohlwend

Günther Wohlwend startete im Semikontakt in den Gewichtsklasse -91 und +91kg. In der Klasse -91 kg stand er nach einem Kampf und einem Freilos im Halbfinale. Dort traf er auf den späteren Sieger, Vanizak (SK). Der Slowake setzte Wohlwend mit seinen schnellen Beinen sehr unter Druck. Der Unterländer konnte jedoch immer wieder ausgleichen. In der zweiten Runde setzte sein Kontrahent den entscheidenden Punkt und Wohlwend musste sich mit 14 zu 13 Punkten geschlagen geben, was den etwas enttäuschenden dritten Platz bedeutete. In der Klasse +91 kg konnte sich der FL-Kämpfer mit Siegen über Brokov (RUS) und Prooudak (TSCH), bis ins Finale vorkämpfen. Im Finale traf er auf den Lokalmatadoren und WAKO-Worldcup Sieger 2008, Kotik Petr. Der Tscheche setzte von Beginn an klare Punkte mit seinen starken Beintechniken. Wohlwend zeigte Kampfgeist und versuchte entgegenzuhalten. Nach drei Runden stand das Score 16 zu 10 Punkten für den Tschechen, welcher die klareren Akzente setzen konnte. Somit war Wohlwend guter Zweiter.

Fazit

Mit diesen Erfolgen beim Tschechien Open kann das Team eine erfolgreiche Frühjahrsaison abrunden. In den kommenden zwei Monaten werden sich die Kämpfer des FL-Kickboxkaders intensiv für die kommenden internationalen Turniere und die WAKO-Europameisterschaft, welche im Oktober in Bulgarien stattfindet, vorbereiten.

Top Ten Summercamp

Vom 31. Juli bis 3. August 2008 fand in Silz (Tirol) ein Trainingslager der Superlative statt. Es haben rund 90 Kampfsportler und Fitnessbegeisterte an diesem Grossanlass teilgenommen. Als Trainer fungierten Zvonko Gribl, Robby Mc Menemie, Thomaz Barada, Ferdinand (Super-) Mack und Bernd Reichenbach. Es wurde jeden Tag von 09:30 Uhr bis 17:00 Uhr trainiert.

Am Samstag war dann auch noch das Kickboxaerobic Team von Harald Rainer auf dem Campus und heizte den Teilnehmern während 5 Stunden so richtig ein.

Von unserem Club waren Martin Kaiser, Esther Ladner, Maria Batliner, Dominik Huber und Ergün Sönmez mit dabei.

Teamkampf in Meiringen

Am 16. August 2008 wurde in der Stadtmitte von Meiringen im Berner Oberland ein Openair Mannschaftswettkampf der besonderen Art ausgetragen. Dazu wurden elf Teams aus der Schweiz und ein Team aus Liechtenstein eingeladen. Gekämpft wurde im Touch-Score System. Dabei kämpfen 2-er Teams gegeneinander, wobei immer ein Kämpfer pro Team auf dem Kampffeld ist. Die Athleten können sich „fliegend“ per Handschlag an der Aussenlinie des Kampffeldes ablösen. Ein Kampf dauert 4 Minuten.

Die zwei Schwergewichte Günther Wohlwend und Martin Kaiser nahmen die Einladung gerne an. Für die zwei erfahrenen Wettkämpfer war es das erste Mal, dass sie in diesem System kämpften. Nach zwei gewonnen Begegnungen mussten sie sich im Halbfinale gegen eine Mannschaft aus Liestal mit einem Punkt Rückstand knapp geschlagen geben, was den dritten Schlussrang bedeutete. Im Hinblick darauf, dass die beiden Liechtensteiner als „Ausländisches Team“ sich jede Punktewertung hart erkämpfen mussten, hatten die beiden einen riesen Spass und sind mit ihrer Leistung sehr zufrieden.

Trainingslager bei Ralf Cebulla

Vom 30. bis 31. August 2008 fand in der Nähe von Passau ein Trainingslager mit Ralf Cebulla statt. Neben Kondition standen Kämpfen, Technik, Stretching, Kickboxaerobic, Joggen und Mountainbike auf dem Programm. Wer Ralf kennt, weiss was es heisst, durch die Hölle zu gehen. Trotzt Strapazen machte das Wochenende riesig Spass.

Italien Open

BERGAMO - Die EM-Generalprobe verlief für Günther Wohlwend nicht wunschgemäss. Der FL-Kickboxer zog sich bei den Italien Open eine Verletzung zu.

Vom 3. bis 5. Oktober war Bergamo (It) der Austragungsort der Italien Open (Europacup). 700 Kämpfer aus 13 Nationen Europas waren dabei am Start. Die Veranstaltung galt als Generalprobe für die WAKO-EM in Bulgarien vom 20. bis 26. Oktober. Gekämpft wurde im Leichtkontakt- sowie Punktekampfkickboxen. Das Kickboxteam Liechtenstein wurde durch Günther Wohlwend vertreten, welcher gemeinsam mit drei Nationalmannschaftskämpfern aus Deutschland nach Italien reiste. Die restlichen A-Kaderkämpfer des FL-Teams waren aus diversen Gründen nicht am Start.

Platz vier im Teambewerb

13 internationale Topteams kämpften um die begehrte Trophäe. Jedes Team bestand aus drei Kämpfern. Wohlwend kämpfte mit Robert Knödelseder und Hlasek Hiris (beide Deutschland) zusammen im Team «International Liechtenstein». Das Team konnte in den ersten zwei Runden gegen Teams aus Italien und Griechenland reüsieren, was den Halbfinaleinzug bedeutete. Im Halbfinale mussten sich die drei Kämpfer dann «Team Suisse I» geschlagen geben. Da die Schweizer den Kampf gegen «Italien 1» verlor, wurde das FL-Team auf den undankbaren vierten Rang verwiesen.

Pech für Wohlwend

Tags darauf startete Wohlwend in den Disziplinen Open (Grandchampion-Bewerb) und in der Gewichtsklasse +89 kg. Im Open-Bewerb (34 Starter) musste sich Wohlwend nach dem Erstrundensieg im Achtelfinale gegen einen Italiener geschlagen geben. Grund: Taktische Fehler des Liechtensteiners.Im Einzelbewerb +89 kg (16 Kämpfer) stiess Günther Wohlwend bis ins Viertelfinale vor. Dort traf er auf seinen alten Rivalen und Finalgegner der WKA-WM 2007 in Karlsruhe, Dave Havernen (Irl). In der ersten Runde lag der Irländer mit einem Punkt vorne und der Liechtensteiner setzte alles daran, sein Score zu verbessern. In der zweiten Runde startete Wohlwend einen Beinangriff und wurde dabei von seinem Gegner an der Leiste getroffen. Wohlwend kämpfte angeschlagen weiter, musste sich aber 5:7 geschlagen geben.Fazit: Für Günther Wohlwend verlief die EM-Generalprobe nicht wunschgemäss und es wird sich in den nächsten Tagen zeigen, wie schwerwiegend die Verletzung ist. Ob dadurch die EM-Teilnahme von Wohlwend, zusammen mit Cekaj Labinot, gefährdet ist, bleibt abzuwarten.

Europameisterschaft der WAKO

Mit einer Bronzemedaille sieht die Bilanz für Liechtensteins Kickboxer an der EM in Varna (Bul) sehr gut aus. Aufgrund einer Verletzung lag für Günther Wohlwend nicht mehr drin als der dritte Platz. Stark in Szene setzen konnte sich auch Labinot Cekaj, der Siebter wurde.

Kickboxen. – Die Allianz-Halle in Varna (Bul) war letzte Woche Schauplatz der Wako(World Associotian of Kickboxing Organisationen)-Europameisterschaft im Kickboxen. Diese Europameisterschaft ist derzeit die einzige EM im Kickboxsport. Qualifiziert für die EM waren 500 Kämpfer aus insgesamt 35 Nationen Europas. Jedes Land war berechtigt, in jeder Gewichtsklasse einen Kämpfer zu stellen, welcher die internationalen sowie nationalen Qualifikationen überstanden hatte. Ausgetragen wurden die Disziplinen Punktekampfkickboxen (Sportkarate), Kata (Musikformen), Fullkontaktkickboxen sowie Aerokickboxing (Tae Boe). Liechtensteins Farben vertraten Labinot Cekaj und Günther Wohlwend. Betreut wurden die beiden Kämpfer von Teamchef Rainer Davida.

EM-Bronze für Wohlwend

Günther Wohlwend stand in der Gewichtsklasse +94 kg im Einsatz. Am Start waren die zehn besten Superschwergewichte Europas. Im Achtelfinale hatte der Unterländer ein Freilos und traf im Viertelfinale auf den starken Slowenen sowie Medaillengewinner von 2006, Ranis Smajlovic. Beide Kämpfer gaben sich keine Blösse und überzeugten die Zuschauer mit schnellen Handkombinationen. Wohlwend, welcher aufgrund seiner Beinverletzung leicht eingeschränkt war, verliess sich hauptsächlich auf seine schnelle Vorderhand und konnte so mehrmals punkten. In der ersten Runde führte er somit mit 5:0-Punkten. In der zweiten Runde konnte der Slowene seinen Score etwas aufbessern. Doch Wohlwend konnte jeweils nach einem Punktegewinn seines Gegenübers gut kontern und die zweite Runde mit einem Punkteguthaben von 15:8 beenden. In der dritten Runde drehten beide Kämpfer nochmals voll auf und der Kampf war geprägt von harten und schnellen Treffern. Zum Schluss der dritten Runde konnte Wohlwend seine gewerteten Treffer auf 24:15 Punkten ausbauen und souverän gewinnen. Somit stand er in den Halbfinals, welche einen Tag später ausgetragen wurden.

Im Halbfinale traf der Liechtensteiner auf den Ungarn Tibor Wappel, der später den EM-Titel holte. Die zweite Halbfinalpaarung bildeten Lee Matthews (Eng) und Daniel Händel (De). Wohlwend und Wappel hatten den zweiten Halbfinalkampf. Beide kämpften von Beginn weg in einem hohen Tempo. Der Ungar konnte mit einem Punkt in Führung gehen und der Unterländer konnte gut kontern, was ein Hin und Her der Punkte bedeutete. Zum Schluss der ersten Runde verletzte sich jedoch Wohlwend bei einem Ausfallschritt erneut an der Leiste und die minütige Rundenpause kam gelegen, um sich zu erholen. In Runde zwei drehte der Ungar nochmals auf und Wohlwend – aufgrund seiner Verletzung gehandikapt – konnte dem immer stärker werdenden Wappel nicht mehr genügend Parole bieten. In Runde drei musste Wohlwend nochmals unten durch und der Ungar gewann verdient mit 24:15-Punkten. Der Kampf um Platz vier wird bei Europa- sowie Weltmeisterschaften auf Grund des olympischen Gedankens im Kampfsport nicht ausgekämpft.

Rang sieben für Cekaj

Labinot Cekaj, welcher zum ersten Mal an einer EM-Endrunde am Start war, qualifizierte sich dank seiner guten Platzierungen an Welt- und Europacupturnieren. Aufgrund seiner guten Vorbereitung bei seinem Vereinstrainer, Music Besim, war Cekaj top motiviert und bereit für seine Kämpfe. Er startete in der stark besetzten Gewichtsklasse -89 kg. Sein erster Gegner im Achtelfinale war Alexander Verner. Der gross gewachsene Russe gilt als erfahrener Kämpfer in der Kickboxszene. In der ersten Runde setzte der Unterländer den Russen mit seinen schnellen Handbeintechniken stark unter Druck und konnte mit zwei Punkten in Führung gehen. Verner konnte jedoch aufholen und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. In der zweiten Runde wurde der Russe jedoch etwas stärker und konnte gute Punkte erzielen. Doch Cekaj zeigte Nerven und versuchte kurz vor der zweiten Auszeit, den Punktestand ausgeglichen zu halten. In der letzen und dritten Runde glich er den Punktestand nochmals aus. Zehn Sekunden vor Schluss hatte Labinot das grössere Kämpferherz und traf mit einem schnellen Faustschlag den Russen am Bauch und gewann mit 13:12-Punkten und stand somit im Viertelfinale.

Dort traf er eine Stunde später auf den mehrfachen WM- und EM-Medaillengewinner Dave Hatternan. In der ersten Runde konnte der Ire jedoch von Beginn gute schnelle Punkte erzielen. Cekaj gab sich keine Blösse und versuchte, dem Routinier Parole zu bieten. Nach Runde eins betrug der Punktestand 5:2 für Hatternan. In der zweiten Runde versuchte Cekaj nochmals, den Anschluss zu finden, wobei die Schiedsrichter die von ihm erzielten Körpertreffer mit den Beinen nicht werteten. Hetternan setzte dann die Schlusspunkte und gewann zum Schluss in Runde drei mit 14:8-Punkten. Im Halbfinale traf der Ire dann auf Giuseppe de Marco, welchem er unterlag. Europameister wurde Drew Neal aus England.

Feel and Dance – Vorführung mit der Ballettschule Liechtenstein

Tanz ist eine Weltsprache. Eine Botschaft für eine friedlichere Welt. Für Gleichheit. Für Toleranz und Mitgefühl. Der Tanz lehrt uns Empfindsamkeit, Bewusstsein und Achtsamkeit für den Augenblick. Tanz ist Ausdruck unserer Lebendigkeit.

Jung oder alt – alle, die Freude am Tanz haben, wurden mit „feel and dance“ angesprochen. Musik und Kostüme in einer gewachsenen Choreografie, von kleinen und grossen Kindern aus dem Land vorgetragen, konnten miterlebt und unterstützt werden.

„feel and dance“ ist der Name für das neue Tanzprojekt der Ballettschule Silke Sylvia Kaya. Alle zwei bis drei Jahre wird ein Tanzprojekt organisiert. Die rund 60 Ballett-Schüler aus Liechtenstein und der umliegenden Region können so das Erlernte einem Publikum präsentieren. 4- bis 25-Jährige zeigten, was sie in vielen Stunden an Kraft, Ausdauer und Disziplin in der Ausbildung gelernt haben.

Abgerundet wird der Abend im Vaduzer-Saal mit Specials-Guest, 2-facher Weltmeister, 4-facher Vizeweltmeister Martin Kaiser, Europameister, 2-facher Vizeweltmeister Günther Wohlwend, 2-facher Juniorenweltmeister Metin Kayar, Marco Strub, Dominik Huber, Ergün Sönmez und Ramazan Sönmez vom Kickboxing Mauren-Schellenberg und der Dentokan Kampfkünste Liechtenstein.

Int. Bregenz Open

MEDAILLENREGEN FÜR DAS KICKBOXTEAM LIECHTENSTEIN

Am 29. November 2008 war Bregenz, Austragungsort des diesjährigen Bregenz Open. Insgesamt waren 182 Kämpfer aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein am Start. Das Kickboxteam Liechtenstein war mit insgesamt zwei A- Kaderkämpfern, vier B- Kaderkämpfer und fünf Jugendkaderkämpfer am Start. Betreut wurde das Team von den Vereinstrainern, Besim Music, Günther Wohlwend und Christian Bazdaric. Insgesamt konnten die Kämpfer, welches hauptsächlich aus Kämpfern des B- und Jugendkaders. Insgesamt erzielte das Team unter dem teils starken Starterfeld 20 Podestplätze. Die Kampfzeit in den Vorrundenkämpfen sowie im Finale betrug jeweils 2x2 Minuten.

Kategoriensiege und Grandchampiontitel für Ivana Prvulj und Labinot Cekaj

Eine hervorzuhebende Leistung zeigten die beiden A-Kaderkämpfer Prvulj und Cekaj. Ivana konnte ihre Gewichtsklasse -65 kg (Punktkampf) bei den Damen mit klaren Siegen gegen starke österreichische Gegnerinnen dominieren. Im Grandchampionbewerb (Open) zeigte sie ihren Gegnerinnen, dass sie an diesem Tag nicht zu schlagen war und gewann überzeugend ihre Begegnungen nach Punkten und rundete ihren Kampftag mit dem Grandchampiontitel erfolgreich ab. Labinot Cekaj war bei den Herren an diesem Tag ebenfalls das Mass aller Dinge und konnte seine beiden Gewichtsklasse (-85 kg und -90 kg Semikontakt) ohne grosse Problem ganz klar gewinnen. Im Grandchampionbewerb stand er nach zwei gewonnen Kämpfen in Vorrunde gegen seinen Teamkameraden Dominik Huber im Finale. Beide gingen von Beginn an ein hohes Kampftempo und zeigten den Zuschauern eine Kostprobe ihres Könnens. Labinot konnte auf Grund seiner Erfahrung gegen den noch jungen Huber zum Schluss mit 20 zu 12 Punkten gewinnen.

Starkes B-Kader

Die besten B- Kaderkämpfer aus Liechtensteiner Sicht waren Ramzan Sönmez und Dominik Huber. Sönmez zeigte in den beiden Gewichtsklassen (-65 kg und -70 kg Semikontakt) eine beherzte Leistung und konnte auf Grund seiner perfekt ausgeführten Angriffe klar die Klasse -65 kg gewinnen. In der Klasse -75 kg musste er sich mit dem für ihn etwas enttäuschenden dritten Schlussrang zu frieden geben. Huber startete im Leichtkontakt- sowie Semikontaktkickboxen. Im Semikontakt -80kg kam er trotz sehr guter Leistung über einen dritten Platz nicht hinaus. Besser lief es im Leichkontakt. Diese Disziplin wurde im Ring ausgetragen, wo sich Dominik sehr wohl fühlte und mit seinen gut einstudierten Faust und Fusskombinationen bis ins Finale vordringen konnte. Dort unterlag er einem routinierten Kämpfer aus Österreich knapp mit 2 zu 3 Richterstimmen. Leider frühzeitig geschlagen geben mussten sich Nefad Sljevar und Burrak Caratepe, welche jedoch beherzt kämpften.

Top Leistungen der Jugendkaderkämpfer

Herauszuheben sind die Leistungen von Meliha Music, welche zwei Mal bei den Mädchen (-25 kg / -30 kg Semikontakt) klar bewies, dass sie über ein grosses Talent verfügte, indem sie beide Klassen gewinnen konnte. Eine solide Leistung zeigte auch Prvulj Jovana mit einem ausgezeichneten dritten Rang in der Klasse (Mädchen -50 kg). Einen klaren Beweis ihres Könnens zeigten auch Music Omer und Harris. Beide kämpften bei den Bubenklassen (- 35 kg / -30 kg) sehr gut und konnten einen ersten und zwei dritte Plätze erzielen. Leider etwas Pech hatte Aladin Marijanovic, welcher sich bei seinem ersten internationalen Auftritt bei der Jugend trotz guter Leistung in der Vorrunde geschlagen geben musste.

Sieg des A- Kaders und Bronze für Jugendkader bei dem Teambewerb

Beim Teambewerb (Punktekampf), wo sich jeweils vier Kämpfer eines Teams gegen das andere Team stellen mussten, galt als Höhepunkt des Turniers. Dasjenige Team, welches nach allen vier Kämpfen am meisten Punkte erzielen konnte, gewann. Das FL A-Team (Prvulj, Huber, Music B. und Labinot) liess im Finale nichts anbrennen und gewann dank der hervorragenden Schlussleistung von Prvulj im ’Suddendeath’ gegen Österreich 1 mit 35 zu 34 Punkten. Das Jugendteam (Music Omer, Music Harris, Prvulj J. und Marijanovic A.) musste sich leider im Halbfinale gegen das spätere Siegerteam Bregenz 1 geschlagen geben und konnte trotzdem mit dem dritten Rang zu frieden sein.

Fazit: Das Turnier, welches von den Teamtrainern speziell für die B-Kader sowie Jugendkaderkämpfer ausgewählt wurde, war somit für die Kämpfer der ideale Jahresabschluss, um ihr Selbstvertrauen für das nächste Jahr zu stärken, damit sie gegen die starken Gegner an den World- und Europacupturnieren, welche Ende Januar 2009 beginnen, vorbereitet sind.

Weihnachtsfeier

Am 13. Dezember 2008 fand in der Pizzeria „il Refugio“ im Industriegebiet von Mauren-Schaanwald die alljährliche Weihnachtsfeier statt. Es war ein lustiger Abend, an dem auch einige lustige Fotos an der Grossbildleinwand präsentiert wurden.